Dienstag, 26. Mai 2009
Dialog im Stillen


Unter dem Motto SAG´S MAL OHNE ZU REDEN - Dialog im Stillen findet findet in der DASA seit dem 1. März und noch bis zum 29. August 2009 eine Veranstaltung statt, bei der Gehörlose Hörende mit in ihre Welt der Gebärdensprache nehmen.

Für eine Stunde wird den Besuchern mit Gehörschutzkopfhörern dieser eine Sinn genommen und in vier verschiedenen Räumen wird ihnen Schritt für Schritt die schwierige Fertigkeit des sprachlichen Ausdrucks mit den Händen und ein winziger Einblick in die Kommunikation ohne Worte ermöglicht.

Mich hat das hohe Maß an Konzentration fasziniert, das man als Sehender in dieser stillen Welt braucht um nur ein wenig der Unterhaltungen in Gebärdensprache zu verstehen.

Ich finde, dies ist eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung auch für Familien. Anmeldungen eine Woche zuvor sind wohl unumgänglich!

Link zur Veranstaltung bei der Dasa



Nachtrag: Am Pfingstsonntag waren wir noch einmal mit der Familie dort. Allen gelang es, zum Abschluss an der Theke etwas in Gebärdensprache zu bestellen.

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Montag, 25. Mai 2009
Schwarz, grün und weiß - Bergisches Land


Am Samstag hatten wir Kaiserwetter und machten einen Ausflug mit der offenen Kutsche ins Bergische Land, was wir schon lange vorgehabt, aber immer wieder verschoben hatten. Von allen Seiten hatten wir schon über die Schönheit der Gegend und die wirklich hübschen Dorfkerne gehört. Und wirklich, wir waren von beidem begeistert.

Unsere Tour ließen wir im A1 - nahen Remscheid - Lennep beginnen, das sicherlich einen der schönsten Altstadtkerne der Gegend besitzt.





Leider kamen wir zu spät für den samstäglichen Markt, von dem wir nur noch die Aufräumarbeiten erleben durften. Sicherlich wäre es klug, beim nächsten Mal schon morgens dort zu sein. Für einen Kaffee oder ein Essen - der Markt ist von mindestens sechs oder sieben Lokalen aller Couleur umringt - ist er aber auch später noch attraktiv.



Straßenschilder wiesen uns dann noch zum Röntgenmuseum, das ihm seine Geburtsstadt widmete.



An manchen Stellen des Ortes fühlt man sich auch ein wenig ins Mediterrane versetzt.





Von Lennep führte uns unser Weg nach Hückeswagen, das wohl ebenso eine schöne Altstadt besitzt, die wir jedoch wegen eines sich durch die ganze Stadt ziehenden Kirmes - Volksfestes mit Trockenbobbahn - Wettbewerb ausließen und uns weiter auf den Weg Richtung Südwestteil Richtung Köln aufmachten.

Hierbei umrundeten wir die Bevertalsperre, die Ende des vorletzten Jahrhunderts durch Stauung der Bever, eines der Nebenflüsse der Wupper, entstand. Eine sehr malerische Strecke, die allerdings auch von sehr vielen Motorradfahrern bevorzugt wird.











Weiter ging es nach Nümbrecht mit der Homburg. Wir ließen uns wiederum Zeit und suchten die kleinen Nebenstraßen, die uns durch das grüne Hügelland des Oberbergischen führten, sodass wir leider zu spät kamen um die Burg noch zu besichtigen. Ein Rundgang um den Burgberg gab uns aber einige Ausblicke auf das imposante Gebäude.









Nümbrecht selbst bot sich für uns - auch wenn es einer der "Premium - Luftkurorte" Deutschlands ist - eher steril und wenig attraktiv dar. So fuhren wir von dort aus durch das Sauerland nach Hause.



Insgesamt haben wir einen Tag erlebt, der uns sehr viel Spaß gemacht hat. Das sympathische Lennep werden wir sicherlich noch einmal besuchen und auch Hückeswagen (allein schon wegen des Namens) kennen lernen. Dann werden wir uns auch noch die eine oder andere Talsperre näher anschauen.

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Sinfonieorchester NRW im Konzerthaus


Am Montagabend waren wir im Konzerthaus zu einer sehr bezahlbaren und sehr schönen Veranstaltung. Das Sinfonieochesterzentrum | NRW unter Leitung von Marcus Bosch, seines Zeichens Generalmusikdirektor der Stadt Aachen spielte Ouvertüren von Mozart bis Smetana. Mainstream also, aber in der Akustik des Konzerthauses nichts desto Trotz ein Erlebnis.

Im zweiten Teil dann Brahms - Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102. An den Soloinstrumenten junge Künstler der Musikhochschule Detmold, Leonie ten Hagen als Violinistin und Nikola Jovanovic, beide bereits mit besten Reputationen versehen. Mit wenigen Worten gesagt: Es war ein Erlebnis und ein Genuss!

Dennoch ein kurzer Tipp an den begnadeten Cellisten: Eine etwas weniger Ivan - Rebroff - mäßiges, nicht aus orange (Kunst?)seide bestehendes Oberteil hätte die Aufmerksamkeit sicherlich noch mehr auf die Musik gelenkt und wäre der Atmosphäre angemessener gewesen.

Auffällig war auch, dass das Publikum sehr stark zwischen recht alt und sehr jung divergierte. Der gesamte altersmäßige Mittelbau fehlte. Kann das vielleicht am günstigen Preis gelegen haben, der für Yuppies, Dinks und wie sie alle heißen abschreckend wirken könnte? Um Himmels Willen - das soll keine Aufforderung zu Preiserhöhungen sein!

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Montag, 18. Mai 2009
Nordstadtfest
Worauf wir uns die ganze Woche gefreut hatten: am Samstag Nachmittag besuchten wir das Nordstadtfest.


Paradiesvögel

Schon von Weitem waren sie zu sehen, die beiden farbenprächtigen Vögel auf Stelzen, die übers Fest wanderten und alle Besucher bezauberten.





Ansonsten waren wir eher etwas enttäuscht. Auf keiner der drei Bühnen gab es in den zwei Stunden, in denen wir dort waren, Programm, nur auf dem Nordmarkt wurde gerade ein Soundcheck durchgeführt.



In der Münsterstraße fanden wir dann - wie angekündigt - Stände und Spezereien aus aller Welt, allerdings vorwiegend türkische Essensstände mit immer wieder den gleichen bekannten Speisen. Sogar die anwesenden Organisationen beschränkten sich hauptsächlich auf das leibliche Wohl der Anwesenden.

Hungrig vom Laufen wurden wir dann schließlich an einem afrikanischen Stand fündig. Wirklich viele verschiedene Spezialitäten aus den verschiedensten Staaten des Kontinents wurden angeboten. Ich entschied mich letztlich für zwei verschiedene Sorten Fisch mit unterschiedlichen Gemüsen, Reis und Kochbananen ... sehr exotisch zubereitet und sehr lecker! Die kleinen roten Flecken rechts und links von Fisch waren übrigens höllisch scharf.





Danach gab es noch eine Haareinflechtedarbietung:



Die einzige Livemusik, die wir fanden, gab es auf dem Weg zurück zum Auto im Garten des Altenheims am Nordmarkt, wo wir uns noch zu einem Kaffee niederließen. Verdammt gute Jazz und Blues Mainstream Kapelle!



Wir werden wahrscheinlich im nächsten Jahr nicht wieder hingehen, denn abends, wenn die Vorführungen wohl stattfinden, ist es wohl mit Kindern nicht ganz so empfehlenswert, besonders nicht im Bereich Nordmarkt ...

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Samstag, 9. Mai 2009
Internationale Woche in der Nordstadt


In der nächsten Woche und am darauffolgenden Wochenende findet sie wieder statt: Die Internationale Woche in der Nordstadt.

Von Montag bis Donnerstag finden verschiedene Projekte wie die Tage der Religionen, der Tag der Ökonomie und der Tag der Bildung statt, am Wochenende wird es wieder bunt.

Am Freitag (11.5.) startet das Programm mit drei Live -Acts auf der Bühne Mallinckrodtstraße, am Samstag (16.5) setzt es sich an gleich drei Stellen fort: Bühne auf dem Josephkirchplatz, Bühne auf dem Nordmarkt und Bühne Mallinckrodtstraße Gleichzeitig findet entlang der Mallinckrodtstraße der Dortmunder Tivoli und in der Münsterstraße das 11. Münsterstraßenfest mit mehr als 45 Ständen von Vereinen, Gruppen und Einrichtungen sowie vielen internationalen Spezialitätenständen statt.

Sonntags gibt es im Hoeschpark noch ein großes Kinder- und Jugendfest mit hauptsächlich sportlichen Aktivitäten.

Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen möchte, kann das unter diesem Link tun.
www.internationaleWoche.Dortmund.de

Wir werden auf jeden Fall hingehen und uns überraschen lassen!

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Donnerstag, 7. Mai 2009
Wieder einmal Gelb!


Seit der direkte morgendliche Weg zur Arbeit durch eine Baustelle mit Ampel halbwegs versperrt ist, fahre ich nun durch die Asselner Felder. Was ich doch bis dato verpasst habe ...

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Zwanzig minus


Vor einigen Jahren ging eine kleine Volkspartei mit dem Slogan 18+ in den Wahlkampf. Damit war keineswegs gemeint, dass man ausschließlich Jungwähler ansprechen wollte, sondern dass man sich das hehre Ziel gesetzt hatte, fast ein Fünftel aller Wählerstimmen zu erhalten. Wie wir alle wissen, scheiterte man kläglich.

Nun scheint eine größere Volkspartei sich zum Ziel gesetzt zu haben, endlich weniger als 20 % aller Wählerstimmen bei den Europawahlen einzufahren. Zumindest denke ich mir das, wenn ich ihre Kampagne für die laufende Wahl sehe und alle derzeitigen Prognosen geben mir Recht, zumindest annähernd.

Ganz ehrlich, Leute, so schlechte und plumpe PR habe ich schon lange nicht mehr gesehen, womit ich nicht nur das wundervolle technische Meisterwerk oben meine, sondern auch z.B. den Hai, der fataler Weise an sehr beliebte Animationsfilme erinnert.


Dieses Bild zeigt die neue TEDI - Zentrale in unserer Nachbarschaft, die aufgrund des erhöhten LKW - Aufkommens nicht unumstritten ist. Etwaige im Bild zu sehende störende Werbemittel denken Sie sich bitte weg. TEDI hat mit diesem Gebäudekomplex übrigens das ehemalige Hauptlager der COOP Dortmund - Kassel übernommen, die vor einigen Jahren - gar nicht cooperativ - in Konkurs ging und viele kleine Mitglieder um einen Teil ihrer Ersparnisse brachte.

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Sonntag, 26. April 2009
Nachtrag zu: Zielgruppen
Von wegen! Möricke wirkt doch! Kaum hatte ich den vorigen Beitrag abgeschickt, schon erscheint eine Amazon - Reklame mit "Der Vorleser" von Bernhard Schlink.

Faszinierend!

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Zielgruppen
Ist schon Wahnsinn, was so eine Blog - Software alles kann. Schreibe ich etwas über den ZOOM - Zoo in Gelsenkrichen, habe ich mirnichtsdirnichts Werbung eben dieses Zoos bzw. welche von Zoo - Fachgeschäften in der rechten Leiste, kommt das Wort Phono im Artikel vor, kann ich darauf wetten, dass kurz darauf die Anzeige eines Plattendigitalisierers erscheint. Ich bin sehr gespannt, was noch alles kommt. Vielleicht materialisiert sich, wenn ich das eine oder andere böse Schimpfwort benutze, die Werbung eines Entsorgers, Rohrdienstes oder der städtischen Kläranlage?

Und welche Möglichkeiten habe ich, das Ganze zu manipulieren? Möricke zumindest war werbetechnisch eine Niete ... ich hätte ja zumindest an einen Schulbuchverlag oder Reclam - Hefte gedacht. Aber Möricke ist auch älter als 49 Jahre und damit nicht mehr zielgruppenrelevant!

Nun denn, als Münchner würde ich nun sagen: Schaumerma, wos allweil no gäht! (oder so ähnlich)

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Möricke
Frühling lässt sein blaues Band...



... oder war es eher das gelbe?



Der Raps steht nun in voller Blüte und sieht umwerfend aus. Glücklicherweise ist er weit genug weg, dass er nicht bis zu uns herüberstinkt, was nun von Tag zu Tag schlimmer werden wird.

Die Düfte sind also nicht so unbekannt!

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Samstag, 25. April 2009
P60 [Rev.3] // Philips - Chassis AD 7080 M4

Brauner Pappkonus mit Pappsicke und großem Schwirrkonus; der AD ist ein typischer 60er - Jahre Lautsprecher

Auf der Suche nach Lautsprecherchassis für die P60 – Anlage musste ich nur in meinen kleinen Fundus schauen, in dem sich neben ein paar sehr guten Saba – Alnicos – teilweise mit Hochtönern -
auch seit kurzem ein Pärchen Philips AD 7080 M4 befindet. Diese waren noch gut in den Schuhkarton verpackt, in dem sie vor ein paar Monaten für ebenfalls eine Handvoll Dollars geliefert wurden.


Besagter Schuhkarton mit dem Zeichen einer griechischen Göttin, die ehemals enthaltenen Schuhe waren pro Stück sicherlich teurer als die Chassis im Paar

Die Philips sind eher Butter- und Brot- Lautsprecher, die aber zeitlich und von der Qualitätsstufe her wohl besser zum Grundig – Verstärker passen als Greencones. Auch haben sie keine Alnico – Magneten mehr. Die einzig gesicherten Daten, die ich bisher finden konnte, sind, dass sie 15,5 cm Durchmesser haben, was ich schon wusste, scheinbar mit 4 Watt belastbar und 5Ohmer sind. Allerdings habe ich das auch nur herausgefunden, da zurzeit auf ebay jemand eben diese Chassis mit Originalverpackung anbietet, auf der diese Daten stehen.


Der äußerst aufschlussreiche Aufdruck

Weitere Spezifikationen habe ich bisher nicht finden können. In einem (amerikanischen?) Forum fand ich jemanden, der AD 7060 getestet und gemessen hat und der Meinung ist, dass sie sehr ähnlich sind. Wie auch immer, hier sind die Daten.

Fs - 119
Re - 6.65
Qms - 7.18
Qes - 2.67
Qts - 1.94
Vas - 9.67
Cone mass - 4.76
Sd - 134.78
dB - 89.97
comp cm/dyne - 3.76E-07
BL – 2.98

Auf jeden Fall ist Ausprobieren abgesagt. Ich werde wohl ein relativ großes, geschlossenes Gehäuse aus nicht zu dickem Birkensperrholz bauen, bei dem ich einerseits durch Einlegen von Brettern mit der Größe spielen, andererseits auch Versuche mit kontrollierter Undichtigkeit machen kann. Angedacht sind 25 – 30 Liter.

Ich glaube, ich erwähnte schon, dass es bei P60 weniger um ein HighEnd – Projekt als vielmehr um den Spaß an der Sache geht!

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